Top-Thema
Verwirrung um Copyright-Reform: Wann kommt die Abstimmung?
Durch mehrere Wahlgänge ist die Europäische Copyright-Reform bereits gegangen. Ende März stimmt das EU-Parlament noch einmal ab. Oder vielleicht auch schon nächste Woche? Mehrere Europaabgeordnete berichten, dass die konservative Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) die Abstimmung vorziehen will. Die EVP dementiert. Handelt es sich um ein Missverständnis oder will die EVP den angekündigten Protesten zuvorkommen? Weitere Informationen gibt es bei Horizont ONLINE.
Social Media
Kalkulierter Skandal oder Marketing-Fail?
Mit mehreren neuen Werbeplakaten hat der Uhrenhersteller Mariner für einen Aufschrei in den sozialen Netzwerken gesorgt. Das Unternehmen zeigt auf den Werbeplakaten jeweils Frauen mit einer Männerhand an der Kehle. Natürlich garniert mit einer Mariner-Uhr. Laut W&V kam die Werbung jedoch gar nicht von Mariner, sondern von einem Händler.
Hangouts abgehängt
Derzeit trennt sich Google von veralteten Angeboten und Tools, die nicht mehr in die Strategie des Mega-Konzerns passen. Dazu gehört der Messenger-Dienst Hangouts. Zwar bleibt der Messenger an sich noch erhalten, doch Google schraubt dessen Verfügbarkeit schrittweise zurück. Laut dem Google Watch Blog funktioniert Hangouts ab sofort nicht mehr für Wear OS.
Gründer
Die Flixbus-Übernahme
Die grünen Busse sind bereits überall. Nun plant Flixbus offenbar die Übernahme des Wettbewerbers Eurolines, einem europaweit tätigen Fernbusliniennetz mit Sitz in Brüssel. Wie die Gründerszene berichtet, befindet sich Flixbus derzeit mit Eurolines-Mutterkonzern Transdev in Übernahme-Verhandlungen.
Amazon und die gekauften Ratings
Bezahlte Bewertungen gefallen Amazon gar nicht. Aus diesem Grund geht die Internetplattform gerichtlich dagegen vor. Und erzielt vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main einen Teilerfolg gegen bezahlte Kundenrezensionen. Das noch nicht rechtskräftige Urteil besagt, dass Händler gekaufte Bewertungen kennzeichnen müssen. Die Internetworld hat die Details.
Noch zum Mitnehmen
Gender Wage Gap bei Google?
Ausgerechnet eines der größten amerikanischen Unternehmen liefert eine erstaunliche Zahl zur berüchtigten “Wage Gap” (Englisch: Geschlechterspezifisches Lohngefälle): In einer jährlichen Analyse der vorgeschlagenen Besoldungsgruppen kam heraus, dass männliche Ingenieure um ein Haar schlechter bezahlt worden wären als Frauen, die sich in einer niedrigeren Job-Kategorie befinden. Auf die Analyse hin musste Google die Besoldung von etwa 10,600 Angestellten anpassen. Wired weiß mehr.
Titelbild: © Alexas_Fotos / pixabay.com