Montag, 4. Juli 2022
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    Ukraine-Krieg: So hilft die Branche

    1,5 Millionen Menschen auf der Flucht – und das nach nur wenigen Tagen Krieg in der Ukraine. Die Vereinten Nationen sprechen schon heute von der größten Flüchtlingskrise seit dem zweiten Weltkrieg. Zugleich dauern die Kämpfe in der Ukraine mit unverminderter Härte an und trifft immer mehr auch die Zivilbevölkerung, die weiter im Land verbleibt. 

    Angesichts dieser humanitären Katastrophe sind auch in unserer Branche zahlreiche Hilfsaktionen und Initiativen gestartet worden, um die Menschen in der Ukraine und auf der Flucht zu unterstützen. Eine Auswahl:

    Zurich: Verdoppelung der Spenden bis zu einer Million Euro

    Jan Roß, Bereichsvorstand Maklervertrieb bei der Zurich Gruppe Deutschland, schreibt auf Facebook: „Nachdem die Z Zurich Foundation eine erste Spende an die UNHCR, the UN Refugee Agency,  geleistet hat, startet heute eine Spendenaktion, um Menschen auf der Flucht aus ihrer Heimat sofort zu helfen.“ So möchte die Zurich nun alle über diesen Link getätigten Spendern verdoppeln und auf die verschiedenen Hilfsorganisationen verteilen. Bisher (Stand 09.03.) ist mit 804.412 Schweizer Franken knapp 80 Prozent des Zielbetrags von CHF1.000.000 erreicht. Die Spendenaktion läuft allerdings erst seit einer Woche und geht noch bis Ende März. 

    die Bayerische: Sachspenden-Sammlung immer Mittwoch bis Freitag

    Die Bayerische hat derweil eine Sachspendenaktion für die Ukrainisch Katholische Gemeinde in München organisiert und einen Hilfsfonds aufgesetzt. Martin Gräfer, Mitglied des Vorstands der Bayerischen, erklärte auf Facebook: 

    „Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen und Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartnern werden wir anpacken und einen Beitrag leisten. Wenn viele ein wenig tun, wird wenig viel!“ 

    Die Sachspendenaktion Ukraine-Hilfe wird von der Bayerischen zusammen mit dem TSV 1860 München organisiert. An ihrem die Bayerische Wohnmobil ist es jedem möglich, Sachspenden abzugeben. Das geht immer Mittwoch bis Donnerstag 9:00 -17:00 Uhr und Freitag 9:00 -13:00 Uhr an der Hauptverwaltung der Bayerischen oder an den 1860-Heimspieltagen 1860 vs. 1. FC Kaiserslautern am Dienstag, 01.03. und 1860 vs. SC Verl am Freitag, 04.03. jeweils ab 15 Uhr am Trainingsgelände des TSV 1860 München.

    Fonds Finanz & lets act: mit dem Spendenbus Richtung Ukraine

    Norbert Porazik, Gründer und Geschäftsführer der Fonds Finanz, schreibt auf Facebook: „Unser Bus (letsact & Finds Finanz) ist in Richtung Ukraine gestartet. Natürlich mit vielen Hilfsgütern und dem Auftrag, die Familien unsere letsact Entwickler nach München zu holen. Natürlich vergeben wir auch die anderen Plätze, sollten Menschen mit uns mit zurückfahren wollen.“ 

    In München stellt die Fonds Finance den Passagieren dann Wohnungen zur Verfügung. Hierfür wurde sogar ein Bauvorhaben aufgeschoben, um diesen Wohnraum an Flüchtlinge zu vergeben.

    Jeder kann helfen: Aufklärung über Restaurant Bewertungen

    Neben dieser aktiven Hilfe schließt sich Norbert Porazik in einem anderen Post, wie viele andere, auch dem Aufruf des ZDF an, russische Restaurantbewertungen zu nutzen, um die russischen Staatsbürger über die schrecklichen Ereignisse zu informieren. Denn unter Putin erhalten die Landesbürger keinen uneingeschränkten Zugang zu den freien Medien. Unerwünschte Beiträge oder solche, die unvoreingenommen über die Lage in der Ukraine berichten, erreichen das Volk in Russland nicht. Aufklärung über Google Bewertungen scheint daher derzeit eine unkonventionelle, aber clevere Methode zu sein.

    Allianz: 10 Millionen Euro und Mitarbeiter-Aktion

    Die Allianz teilte über die sozialen Medien mit, 10 Millionen Euro für humanitäre Hilfen an die Ukraine zu spenden. Außerdem wird der Konzern die Spenden ihrer Mitarbeiter bis auf einen Betrag von bis zu 2,5 Millionen Euro verdoppeln.

    HDI / Talanx: Spendensammlung bei Mitarbeitern und Partnern

    Die Talanx / HDI Group hat durch ihre Töchter in Polen und Ungarn, Warta und Posta Biztosító, ein Hilfspaket für Flüchtende und Direkthilfe in der Ukraine in Höhe von mehr als 2,5 Millionen Euro aufgelegt. Mit dem Geld sollen Flüchtende unterstützt werden sowie Familien und Waisen in der Ukraine. Zudem sollen Initiativen von Mitarbeitenden zur Hilfe in der Ukraine unterstützt werden. Außerdem sammelt der Konzern im Mitarbeiter- und Partnerumfeld Sachspenden und Hilfsgüter. 

    Axa: 250.000 Euro Soforthilfe

    Die Axa reagierte mit einer Spende von zunächst 250.000 Euro auf  die Ereignisse, und auch hier wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Sachspenden aufgerufen. „Zudem schicken wir diese Woche die ersten Kleintransporter mit Hilfsgütern in die Ukraine. Dazu haben wir uns genau erklären lassen, was vor Ort benötigt wird“, berichtet Vorstand Thio Schumacher auf T-Online.de, und ergänzt „Eine der Lehren aus der Flutkatastrophe im letzten Jahr ist, dass einfach irgendwas spenden nicht unbedingt hilft und am Ende sogar weggeschmissen wird.“

    DELA: Talkrunde hilft helfen

    Mit einer eigenen Livesendung will die DELA am 30. März 2022 das Thema medial noch stärker in den Fokus rücken. Ab 18.00 Uhr diskutieren Brancheninsider und weitere Gäste über Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung, stellen aktuelle Projekte aus der Brache vor und klären über Optionen zum Mitmachen auf. Der Livestream startet um 18.00 Uhr, anmelden kann man sich unter https://www.dela-lounge.de/. 

    Moritz Heilfort: Hilfe für die Nothilfe

    Moritz Heilfort, langjähriger aktiver Soldat der Bundeswehr und Geschäftsführer von Paladinum, zeigt in seinem Beitrag, dass auch er mit anpackt: 

    „Als ehemaliger Soldat kann ich nur sagen, dass wir hier alle an einem Strang ziehen müssen, um Europa und die Menschen zu schützen.“

    Deshalb setzt er sich privat für die Sammlung von Feuerwehrequipment wie Helme und Anzüge für die Notfallhilfe vor Ort ein. Außerdem beteiligt er sich an der deutschlandweiten Sammlung von medizinischen und hygienischen Bedarf in Höhe von zirka 50.000 Euro und dem direkten Transport in die Ukraine über das Ukrainische Forum e.V.

    Titelbild: ©Amparo Garcia

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