Freitag, 2. Dezember 2022
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    Social Media: Das Asset der Assekuranz

    Was haben Keith Richards und Versicherungsunternehmen gemeinsam? Fans und Follower. Wie das sein kann? Die Lösung ist einfach: Communities. Und während die frenetischen Anhänger der Rolling Stones in die Jahre kommen, kommen die Top5 Versicherer der DACH-Region mit ihrer Social Media Reichweite (Stand Mai 2017) erst in Fahrt. Die unangefochtene Nummer Eins: Allianz Deutschland mit 368.980 Fans auf Facebook. Onlinepräsenzen und Social Selling mausern sich immer mehr zum Asset der Assekuranz. Zu recht?

    Zweck von Social Media

    Doch braucht die Versicherungsbranche überhaupt soziale und digitale Medien als Vertriebs- und Kommunikationskanäle? Ja. Nicht nur, weil Telefon- und Kaltakquise mittlerweile verboten, Flyer und Messe-Giveaways veraltet sind.

    Social Media ist weit mehr als ein weiterer Vertriebskanal. Es ist die Möglichkeit, eine handfeste und loyale Community hinter sein Unternehmen, sein Brand und sein Produkt zu bringen. Ausschlaggebend: Kommunikation mit dem Kunden. Traffic-Generierung und die Möglichkeit, Werbung zu schalten, sind dabei lediglich nette Nebeneffekte. Die Vorteile des Social-Media-Marketings liegen auf der Hand:

    • Imagepflege
    • Bekanntheitsgrad erweitern
    • Anfragen generieren
    • Abverkäufe steigern
    • Austausch von Informationen
    • Weiterer Support- und Kundenbindungskanal
    • Direkter Meinungsaustausch zwischen Kunden und Unternehmen

    Wie funktioniert Social Media Marketing?

    Facebook, Google+, YouTube, Twitter, Instagram, Pinterest, Snapchat, Twitch und Co. Durch die schiere Menge der Plattformen ist es schwierig, die Zielgruppe im Blick zu behalten. Doch welche Kanäle nutzen? Die Frage ist leicht beantwortet: Nutzt den Kanal, den auch Eure Zielgruppe favorisiert. Nur so erhaltet Ihr die messbaren und kostbarsten Internetgüter: Information, Reach (Sichtbarkeit), Likes, Shares und Comments.

    Apropos Messkriterien. Auswertung und Optimierung sind Dreh- und Angelpunkte von Social Media. Denn es ist wie im „Real Life“: Wer nicht beachtet wird, verdient und verkauft nichts. Die Messkriterien lassen sich am besten anhand von Analytics-Softwares aufschlüsseln – hier besonders auf die Datenschutzrichtlinien achten! Regelmäßige Reports helfen dabei Daten auszuwerten und zu vergleichen. Und sich so immer mehr an die Wünsche und Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen.

    Auf einen Blick lässt sich erkennen, wie viel Prozent der Nutzer etwas gelesen haben, wann sie sich registriert oder ob sie etwas gekauft haben. Oder es wird gezählt, wie viele Klicks, Comments und wie viele Shares die Fans und Follower gesetzt haben.

    Assekuranz und SM: Hassliebe

    Der Beziehungsstatus zwischen der Versicherungswirtschaft und dem Social-Media-Einsatz ist „kompliziert.“ Die digitale Dissonanz besteht zwischen dem Engagement und Resonanz.

    Denn oft wird der Fehler gemacht, Social-Media-Marketing auf das Mindeste zu beschränken. Zwar hat die Assekuranz erkannt, dass der Kundenstamm der meisten Versicherungen veraltet ist und sie daher jüngere Kunden über das Netz gewinnen müssen. Aber sie scheuen das Engagement. Dabei ist Social Media deutlich günstiger als klassische Vertriebswege.

    Das geht aus der Studie „Versicherungen Online 2016“ der Beratungsagentur Absolit hervor. Zwar sind und haben Versicherungen weit gestreute Präsenzen auf sozialen Plattformen, doch die Resonanz auf den abgesetzten Content ist schwach. Die Gründe dafür: Ein geringer Stellenwert von Social Media sowie fehlende Kompetenz und Investitionsbereitschaft.

    Das Ass in Assekuranz in eigener Hand

    Deswegen Schluss mit Ausruhen und der Unsicherheit. Ran an die Buletten! Wer jüngere Kunden über Social Media gewinnen will, muss seine Community aufbauen, pflegen, bespaßen und exklusiven Content bieten. Nur, wenn eine Versicherung das Potenzial erkennt und sich mit Engagement und Professionalität dem Thema nähert, wird es auch gelingen. Dabei stellt sich die Frage, welchen Nutzen Social Media und somit Social Selling überhaupt hat.

    Spoilerwarnung: Es ist eine Menge. Das geht aus einer Umfrage von rund 500 Vertriebsmitarbeitern des deutschen Marktforschungsinstitutes Market Cube auf LinkedIn hervor. 58 Prozent der Befragten (2015) haben mit Social Selling ihre Ziele erreicht, beinahe drei Viertel (72 Prozent) setzten dabei auf Social Media. Das alles macht eine Sache deutlich: Unternehmen und Vertriebler, die sich in sozialen Netzwerken engagieren, erzielen bessere Ergebnisse und höhere Umsätze.

    Aber wie kann Social-Media-Marketing für verschiedene Plattformen konkret aussehen? Hier geht es zu unseren heißen Tipps für Marketing via YouTube, Instagram und Influencer.

    Titelbild: ©nuvolanevicata/ fotolia.com

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