Sonntag, 2. Oktober 2022
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    Live from DIA Munich: Viel künstliche Intelligenz und ein sprechender Roboter

    Die Digital Insurance Agenda (DIA) in München lockte am 20. und 21. November über 700 Gäste in die Münchner Eisbach Studios. Das Event versprach innovative Konzepte, spannende technologische Lösungen und hochkarätige Gäste. Deswegen waren wir beide Tage für Euch live vor Ort und haben hier einige unserer Eindrücke und Erkenntnisse für Euch zusammengefasst.

    Erkenntnis 1: Die Community wächst zusammen

    Zwar kamen auch 2019 viele neue Besucher zur DIA München. Aber viele sind bereits „Regulars“ und nehmen regelmäßig an der InsurTech-Konferenz teil. Den Eindruck bestätigt auch DIA-Mitorganisator Walter Capellmann: „Die Community wächst immer weiter zusammen. Die Leute kommen teilweise schon zum dritten, vierten oder fünften Mal. Und gehen jedes Mal mit neuen Ideen nachhause. Aber viele machen hier auch Business.“

    Erkenntnis 2: InsurTechs sind gereift

    Mittlerweile geht die DIA in die 7. Auflage. Seit dem Start in 2016 hat sich aus Sicht von DIA-Gründer Roger Peverelli viel getan. Anfangs seien viele InsurTechs als Herausforderer der etablierten Player angetreten, erklärt er im Interview. „Erfolgreiche waren dabei allerdings die Wenigsten“, so Peverelli. Stattdessen sind heute viele Startups darauf aus, die Wertschöpfungskette der Branche zu unterstützen. Sie bieten Services, Prozessoptimierung, Kostenersparnisse für die Platzhirschen. Und bilden damit in gewisser Hinsicht eine Symbiose mit den Versicherern.

    Erkenntnis 3: Die Branche öffnet sich

    Ein weiterer wichtiger Trend, der sich auf den vergangen DIA-Ausgaben bereits zeigte: Es sind längst nicht mehr nur InsurTechs, die eine Rolle für Versicherer spielen. Stattdessen sind Unternehmen aus dem Bereich Gesundheit, Wohnen, Automobil. Für den DIA-Gründer Peverelli sind es diese „Ökosystem-Partner“, mit denen Versicherer zukünftig stärker zusammenarbeiten müssen.

    Beispiele gab es dafür auf der diesjährigen DIA Edition genug. Wir nennen zwei: Air Doctor aus Tel Aviv bietet seinen Kunden ein Plattform, über die im Ausland Termine mit Ärzten vereinbart werden können. Dabei kann der Kunde beispielsweise die Wunschsprache für den Termin auswählen. Ein perfekter Zusatzservice für eine Auslandskrankenversicherung.

    Auch das als Premium Sanitärgeräte-Hersteller bekannte Grohe lieferte Ansätze für Versicherer: Mit speziellen Geräten, die reichhaltige Datenströme aufzeichnen und ausliefern, können Wasserschäden verhindert werden.

    Erkenntnis 4: Künstliche Intelligenz soweit das Auge reicht

    War KI vor einem Jahr noch ein reines Buzzword, konnten wir auf dieser DIA einige spannende Unternehmen kennenlernen, die auf KI setzen. Anwendungsfelder sind dabei beispielsweise Texterkennung, Schadenabwicklung oder Kundengespräche. Der Use-Case des Startups ExB blieb besonders hängen: Mittels Machine Learning hat es das Unternehmen geschafft, die Auswertung von MDK-Reports zur Pflegegradbestimmung zu automatisieren.

    Das war’s noch lange nicht

    Ein besonderes Schmankerl dieser DIA war der intelligente Roboter “Sophia” der Firma Hanson Robotics. Sie stellte sich als Highlight von Tag 1 auf der Bühne live den Fragen von DIA-Initiator Roger Peverelli. Und war wirklich schlagfertig. Hier eine kleine Kostprobe:

     

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    Wichtig: Das sind nur unseren ersten Eindrücke. Wir haben natürlich noch viel mehr Material für Euch. Wir haben ausführlich mit Startups, Gesellschaften, Keynote-Speakern und den Organisatoren der DIA gesprochen. Welche Herausforderungen sehen sie im aktuellen Marktumfeld? Wie gelingt die digitale Transformation? Welche Rolle spielen InsurTechs dabei? Und in welche Richtung entwickelt sich die Branche zukünftig? Das und mehr erfahrt Ihr bald.

    Titelbild: ©NewFinance Mediengesellschaft

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