Mittwoch, 6. Juli 2022
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    Google und Fiat Chrysler bauen selbstfahrendes Fahrzeug

    Einparkhilfen sind von gestern und das wachsende Angebot von Telematik-Tarifen zeigt eindeutig, dass die Vernetzung von Fahrzeugen und Software nicht mehr aufzuhalten ist. Nun will Google gemeinsam mit Fiat Chrysler die nächste Stufe des Automobilgeschäfts einläuten. Ein Hybridauto, das von alleine fährt und den Straßenverkehr in Großstädten sicherer machen soll.

    Nicht nur Google arbeitet bereits seit sieben Jahren an einer ausgefeilten Technik, die das Selbstfahren bald überflüssig machen soll. Auch Apple plant laut Medienberichten für 2020 ein eigenes Auto. Google setzt dagegen auf Kooperationen mit Autoherstellern. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Automarken nach und nach mitziehen und Kooperationen mit Internet-Firmen ausweiten oder die internen IT-Kompetenzen weiter ausbauen. Da stellt sich die Frage, welches Ausmaß die Abhängigkeit gegenüber Tech-Riesen wie Alphabet und Apple wohl noch annehmen wird.

    Dass Google Chrysler für seinen Pakt gewinnen konnte, liegt vor allem daran, dass Chrysler mit seiner eigenen IT noch längst nicht so fortgeschritten ist, wie andere Automarken. Seit sieben Jahren tüftelt Google schon an seiner Technik für selbstfahrende Fahrzeuge. Während der Testphase sollen 100 Hybrid-Autos des Chrysler-Minivans “Pacifica” mit der neuen Technik bestückt werden.

    Bisher stellte Google die neuwertige Technik für autonomes Fahren bereits fertigen Fahrzeugen, beispielsweise von Toyota, zur Verfügung. Auch bei der Entwicklung der Echtzeit-Analyse der Umgebungsdaten ist Alphabet sehr weit fortgeschritten. Im letzten Jahr sorgte das Tochterunternehmen Google mit kleinen Roboterautos für Aufsehen. Diese entstanden unter der Leitung des ehemaligen Hyundai-Manager John Krafcik von Google. Die größte Veränderung wird sich bei den klassischen Bedienelementen wie Lenkrad und Pedale abspielen, auf die in der Zukunft ganz verzichtet werden und die Steuerung ausschließlich vom Computer erfolgen soll. Laut Konzern sollen die geplanten Minivans speziell den Verkehr in den Städten sicherer machen und die Zahl der Verkehrstoten verringern.  Gebaut werden sollen die 100 Hybrid-Autos im Südwesten des Bundesstaats Michigan. Bevor sie allerdings ins Verkehrschaos gelassen werden, sollen sie bereits in diesem Jahr auf Googles Testgelände in Kalifornien auf Tauglichkeit geprüft werden. Denn auch Google-Software kann Blech- und Personenschäden verursachen.

    Titelbild: ©  gstockstudio / Fotolia.com

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