Donnerstag, 7. Juli 2022
Anzeigespot_img
More

    Aktuelle Beiträge

    Dies und das, für jeden was

    Soziale Medien sind wie die Utensilien eines gut sortierten Werkzeugkastens: Jedes Tool hat seinen Zweck, nicht alles kann alles, Manches braucht man täglich, Manches selten, Manches nie.

    Nur wer soziale Medien versteht, kann sie effektiv nutzen. Jede Plattform hat ihre Eigenheiten, und die gegenseitige Vernetzung ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Wir verraten, welchen Zweck welche Plattform erfüllt und wie Sie soziale Medien effektiv für sich arbeiten lassen.

     

    Egal ob B2B oder B2C: Mit Facebook, YouTube, Twitter und Co. kann heute jeder eine immense Reichweite erzeugen. Immerhin nutzen laut Prognose bis 2021 rund drei Milliarden Menschen soziale Netzwerke. Trotzdem schaffen es viele nicht, eine Community um das eigene Unternehmensprofil aufzubauen. Warum ist das so?

     

    Kanäle für die Seele

    Die Frage, welchen Kanal man im Geschäftsalltag überhaupt nutzen sollte, ist schnell beantwortet: denjenigen, auf dem sich die eigene Zielgruppe aufhält. Die zielgruppenspezifische Planung ist daher immer der erste Schritt beim Aufbau einer Social Media-Strategie. Viele Unternehmen nutzen dafür spezifische Analyse-Tools. Mit diesen werden unter anderem Nutzerverhalten, Interessen und Gewohnheiten der Teilnehmer untersucht. Die dadurch erhobenen Daten geben aussagekräftige Hinweise darauf, über welche Stationen Zielgruppen die Social Media-Profile und Präsenzen von Unternehmen erreichen. Auch persönliches Nachfragen im Gespräch mit Bestandskunden kann nützliche Hinweise zu Touchpoints geben.

     

    Facebook

    Knapp 1,7 Milliarden Nutzer weltweit, über 27 Millionen in Deutschland. Gezielt eingesetzte Inhalte können Neukunden auf die eigene Präsenz auf Facebook, aber auch andere Präsenzen im Netz aufmerksam machen. Sie können bestehende Kunden stärker an die Firma binden und beide Kundengruppen in einen Dialog mit dem Unternehmen führen. Ein Absolutes No-Go auf Facebook: Austauschbare PR-Inhalte. Förmliche Formulierungen mit phrasenhaften Inhalt ohne Persönlichkeit gehen unter. Kurz, kein Gesicht, keine Persönlichkeit, kein Interesse!

    Besonders spannend und inzwischen ein Must-have im Marketing-Mix: zielgerichtete Werbemaßnahmen via Facebook Ads.

    Facebook ist geeignet für:

    Jeden. Hohe Reichweite und eine Vielfalt an Einsatzmöglichkeiten bietet Facebook sowohl Unternehmen als auch Selbstständigen die richtige Plattform.

     

    Twitter

    Auf Twitter tummeln sich zurzeit 328 Millionen aktive Nutzer pro Monat. 500 Millionen besitzen einen Account. Der größte Vorteil des Kurznachrichtendienstes ist ebenfalls ein Nachteil. Kurze Nachrichten oder Links schnell zu posten bietet die Möglichkeit Produkte, News und Kommentare schnell zu verbreiten. Richtig gesetzte Hashtags und Retweets steigert den Traffic und die Interaktion; bei 140 Zeichen pro Nachricht allerdings nicht immer ganz einfach.

    Twitter ist geeignet für:

    Jeden, der regelmäßig und mit einer relativ hohen Schlagzahl Nachrichten verbreitet, kann per Twitter besonders unkompliziert kommunizieren.

     

    Google+

    Obwohl etwas stiefmütterlich behandelt, ist Google+ mit 3,4 Millionen weltweit registrierten Nutzern (2017) immer noch ein starkes Netzwerk. Anders als bei Facebook, wo überwiegend Privatpersonen Profile anlegen, sind bei G+ Branchenpartner und Medienvertreter vertreten. Der größte Vorteil betrifft die SEO-Effekte: Content von Google+-Seiten wird von Googles Web- Crawler besser gefunden und dadurch bevorzugt behandelt.

    Google+ ist geeignet für:

    Alle, die aufs Google-Ranking Wert legen.

     

    LinkedIn und Xing

    Sowohl Xing (13,2 Millionen Nutzer in der DACH-Region 2017), als auch LinkedIn (112 Millionen User in Europa 2017) eignen sich gut für Recruiting von Fachkräften. Unternehmen können ihre Stärken und Ziele präsentieren. Bei Xing können mithilfe eigener Gruppen Spezialthemen diskutiert. Außerdem eignet sich die Werbe-Engine bei Xing hervorragend für zielgerichtetes redaktionelles Marketing. Nützlich: Blogposts automatisiert zu den eigenen Xing-Neuigkeiten einfließen lassen.

    LinkedIn und Xing sind geeignet für:

    Mitarbeitersuche und redaktionelles Marketing in einem professionellen Business-Umfeld.

     

    YouTube

    Mehr als eine Milliarde Menschen tummeln sich auf der Video-Plattform. Sie erreicht mehr Nutzer im Alter von 18 bis 49 Jahren als jedes Kabel-TV-Netzwerk in den USA. In Deutschland sieht die Entwicklung ähnlich aus. Die Erkenntnis, dass Videos mehr Klicks, Reaktionen, Kommentare und Interaktionen generieren, immerhin ganze sechsmal häufiger als Fotos, stammt nicht aus dem Voodoo-Marketing.

    YouTube ist geeignet für:

    Jeden, der sich vor die Kamera traut und/oder in das nötige Equipment investiert. Insbesondere für Unternehmen, die erklärungsbedüftige Themen transportieren wollen oder müssen, bietet sich Bewegtbild-Content an. Wer eigenständig produziert, sollte außerdem technisches Geschick mitbringen. Gaming, Travel, Beauty, Musik und Sport kommen als Themen besonders gut an. Hier gilt dieselbe Regel wie bei Facebook: Persönlichkeit, Präsentation, Prämisse.

     

    Pinterest

    Pinterest ist ein Social-Media-Instrument mit interaktiver Komponente und hat hierzulande im vergangenen Jahr deutlich an Bekanntheit gewonnen. 15 Millionen Nutzer zählt die Plattform inzwischen. Die Social-Bookmarking-Site lebt vom Interesse an schönen Bildern und ist daher besonders interessant für Unternehmer, bei denen die Optik der Produkte zum Kauf anregt. Die Plattform wird überwiegend von Frauen genutzt.

    Pinterest ist geeignet für:

    Für Unternehmen mit optisch ansprechenden Produkten und visueller Aufmachung.

     

    Instagram

    Ähnlich wie Pinterest ist Instagram eine überwiegend visuelle Plattform. Jedoch ist es möglich, kleine 60-sekündige Videoschnipsel hochzuladen. Rund 15 Millionen Menschen benutzten in Deutschland die Fotoplattform mindestens einmal im Monat. Mehr als 250 Millionen Menschen weltweit – täglich. Top-Marken erzielen mit ihren Stories und Hashtags auf Instagram pro Follower im Durchschnitt eine Interaktionsrate von 4,21 Prozent. Das Nutzer-Engagement auf Instagram ist 58 Mal höher als auf Facebook und 120 Mal höher als auf Twitter.

    Instagram ist geeignet für:

    Produktpräsentationen und das Vermarkten eines Life-Style-Images. Große Unternehmen haben die Chance, Einblicke hinter die Kulissen zu geben, Profilbetreiber, insbesondere dank der Live-Funktion, können unmittelbar mit ihren Followern per Videochat kommunizieren.

     

    © cranach / fotolia.com

    Auch spannend

    Menschen wollen Geschichten.
    Wir erzählen sie.

    Auch spannend

    Anzeigespot_img

    Newsletter abonnieren

    Bist Du ein FinFluencer?

    Die Zukunft der Branche liegt in den Menschen, die sie gestalten. Im FinFluencer Network sprechen wir darüber. Klingt spannend für Dich? Dann herzlich willkommen!

    #wirzusammen

    Euren Lieblings-Podcast aus der Branche findet ihr hier. Jetzt keine Folge mehr verpassen!

    Branchentalk

    Alle zwei Wochen besprechen wir im ZFF-Branchentalk die neuesten Entwicklungen und die Zukunft unserer Branche mit hochkarätigen Gästen.

    SpeedDate

    In 60 Sekunden fühlt Franziska Zepf Akteurinnen und Akteuren aus der Branche auf den Zahn und bringt dabei Spannendes, Erstaunliches und Persönliches zu Tage.

    Open

    Close