Sonntag, 27. November 2022
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    Der Schlüssel zur Digitalisierung – für Unternehmen

    Kurz vor Feierabend noch einen interessanten Artikel im RSS-Reader speichern. Schnell wichtige Termine im CRM-System unterbringen. Abrechnungen und Arbeitsfortschritte dokumentieren in der Verkaufs- und Management Software. Fehltage ins unternehmensinternen Intranet eingetragen und mit dem ICalendar synchronisiert. Letzte Änderungen auf dem PixelSense-Display der ausstehenden Präsentation gemacht und fertig. Die Skypekonferenz ist beendet. Laptop einklappen, Tablet von der Tastatur lösen und sofort zeigt die Smartwatch den Trainingsbeginn in einer halben Stunde an. Die Route in die Datenbrille eingegeben und es kann weiter gehen. Die Digitalisierung ist Alltag.

    Sie verstehen nur Bahnhof? Oder sind überfragt? Keine Sorge, damit sind sie nicht alleine.

    Digitales Drama

    Laut einer Studie der Personalberatung Rochus Mummert zum Thema „Digital Leadership 2017“, nehmen sich die Hälfte der deutschen Top- und Führungskräfte Zeit ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, bezüglich der Digitalisierung, auszuweiten und zu verbessern. Und dies maximal zwei Stunden wöchentlich.

    Geringe digitale Kenntnisse der Mitarbeiter sind angesichts der Herausforderungen der Industrie 4.0 erschreckend. Dies kann sich als wunder Punkt der deutschen Wirtschaf im späteren Verlauf herausstellen. Ein falter Fehler besteh darin, dass Manager und Führungskräfte sich untereinander austauschen, in der gleichen Hierarchiestufe. Echokammer und Selbstüberschätzung sind unausweichlich. „Die starke Orientierung auf die Innensicht hat nicht nur Folgen für die einzelne Führungskraft, sondern für das gesamte Unternehmen“, erläutert Dr. Carlo Mackrodt, Partner bei Rochus Mummert.

    „Wer auf die disruptiven Veränderungen von Märkten und auf Bedürfnisse der Kunden reagieren möchte, muss regelmäßig über den Tellerrand schauen. Das Ergebnis unserer Studie, dass knapp jedes zweite Unternehmen im EU-Raum ein Innovations-Scouting. Und noch viel weniger Unternehmen ihr Innovations-Radar auch auf die USA geschweige denn Asien richten. Dies ist ein echtes Alarmsignal.“

    Dabei ist die Digitalisierung viel mehr als die Umstellung von Papier auf Pixel.

    Verstehen, verwandeln, verbessern

    Digitalisierung verändert allgemein aller Prozesse der Informationsverarbeitung und Kommunikation. Jenes Haptischen wandelt ins Digitale. Egal, ob vom verstaubten Ordner mit Regeln und Richtlinien des Unternehmens in ein internes Verzeichniss eines Mitarbeiterintranets. Oder vom händisch gezeichneten Redaktionsplan zu einem prozessoptimierten CMR-System.

    Dabei kommt es zu Verwandlungen und Neudeutungen. Die Virtualität hat Prozesse in der Realität eingenommen. Abläufe und ganze Prozessketten befinden sich in der Umstrukturierug. Unternehmen, Konzerne und Betriebe bishin zu ganzen Branchen haben oder musste sich formverändern. Heutzutage verdrängen Plattformen traditionelle Institutionen und Unternehmen vom Markt, obwohl diese weder Geschäftsfilialen, Immobilien noch Büros besitzten. Ganze Netzwerke stützen ihr Unternehmen auf fremnden, auf User-Generated Content.

    Jener wird für Reportings als auch Analysen und Marktforschungen herangezogen. Künstliche Intelligenz, Big Data und Cloud Computing erlauben vorher nicht gekannte Aktivitäten und Analysen. Neue Ein- und Ausgabegeräte, neue Verfahren wie Daten- oder Virtual-Reality-Brillen und die Gestensteuerung transformieren Büroräume, Wohnzimmer und öffentliche Einrichtugen. Die Verzahnung und Überscheidungen modernen Ansprüche und Produkt- und Dienstleistungen steigen rasant. Es heißt immer auf dem Laufenden und stehts am Ball bleiben. Oder sie finden sich als jener Arbeiter nach der Industrialisierung wieder. Vor der Fabrik stehend und zusehend, wie seine Arbeit ein effektives und produktives Fließband erledigt. Ohne ihn.

    Irgendwas mit Digital

    Um eigene Ideen oder die Ziele eines Unternehmens in eine virtuelle und umsatzreiche Zukunft zu führen braucht es die richtige Qualifikationen. Die richtigen Kenntnisse, Know-How und Studiengänge zur Digitalisierung. Doch woher und welche soll jemand mitbringen oder vorweisen? Dies hängt von der Person oder vom Unternehmen ab. Beispiele lassen sich finden:

    Betriebswirtschaftslehre – Digitale Wirtschaft (B.Sc.):

    Umfasst den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen über digitale Netze. Grundlagen bilden E-Commerce, Innovationsmanagement und Enterpreneurship.

    Automation & Industrie 4.0 (B.Eng.):

    Erwerb von Kenntnisse über Fertigungsabläufe, Robotik und digitale Vernetzung. Hinzu kommt die Visualisierung von Produktionsabläufen, Entwicklung von Bedienoberflächen, Aufbau von lokalen Netzwerken.

    E-Commerce & Digital Retail Management (B.A.):

    Besteht aus Online-Handel, Mobile Commerce und Logistik. Konzeption und Planung von Internenauftritten, Monitoring und Strategieentwicklung auf Basis von Kundenverhalten.

    Smart Production and Digital Management (B.Sc.):

    Innovations- und Technologiemanagement, digitales Unternehmertum und Geschäftsmodelle. Softwareentwicklung, Datenmanagement und höherer Mathematik.

    Data Science (B.A.):

    Mathematik, Informatik, Statistik und Business-Intelligence.

    Digital Management and Transformation (M.Sc.):

    Wirtschaften in der digitalen Ökonomie, Digitales Marketing und Social Media sowie digitale Führungskompetenz. Business Intelligence-Systemen und Projektmanagement.

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