Dienstag, 29. November 2022
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    Brexit: Digitalbranche malt schwarz

    Nach dem Brexit soll Frankfurt laut Bänker-Meinungen zum großen Gewinner avancieren. Nach Schätzungen werden zwischen 10 – und 20.000 Bänker ihren Wohnort von London nach Frankfurt verlegen. In der Internet- und Werbebranche allerdings soll Deutschland große Verluste einfahren.

    Zwar werden europaweit große Einbußen in puncto Wettbewerbsfähigkeit befürchtet, doch vor allem Deutschland soll als Exportland zum großen Verlierer gehören:

    Unternehmen mit starken Verbindungen nach Großbritannien werden Art und Umfang ihrer Marketingaktivitäten überdenken, sagt CEO von Publicis Media, Frank-Peter Lortz. (Quelle: HORIZONT)

    Europäische Digitalwirtschaft wird leiden

    Laut Verband der Internetwirtschaft eco werden sich europäische Digitalunternehmen durch den Austritt Großbritanniens nur schwer mit der US-Konkurrenz messen können. Das Brexit-Referendum macht einem gemeinsamen digitalen Binnenmarkt einen fetten Strich durch die Rechnung.

    Einem fragmentierten Markt fehlt jede Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit Ländern wie die USA, so eco-Vorstand Oliver Süme. (Quelle: HORIZONT)

    Süme rechnet außerdem damit, das Berlin London als bisher wichtigsten Start-up-Mittelpunkt auf europäischem Boden ablöst.

    Auch der deutsche Digitalverband Bitkom äußert eher düstere Prognosen. Durch den Rückschlag eines einheitlichen gemeinsamen Digitalen Binnenmarktes könnten Unternehmen und speziell Start-ups und Dienstleister mit Ländern wie China oder den USA nicht mithalten.

    Es ist zu erwarten, dass sich Großbritannien von den Standards des digitalen Binnenmarkts entfernen wird. Für Unternehmen aus Deutschland bedeutet das, dass sie sich mit abweichenden Regeln in Großbritannien beschäftigen müssen. Gerade für Mittelständler und Start-ups ist das oft kaum möglich, betont Bitkom-Chef Rohleder. (Quelle: HRIZONT)

    Rückschritt für europäischen E-Commerce

    Der Händlerbund befürchtet außerdem negative Folgen für den europäischen Onlinehandel. Besonders kleine mitteilständische Händler seien laut Hauptgeschäftsführer Florian Seikel im Nachteil.

    Ein Brexit bedeutet einen Rückschritt für den europäischen E-Commerce, der mit einem Anteil von 60 Prozent die stärksten Umsätze in Großbritannien, Frankreich und Deutschland verzeichnet. (Quelle: HORIZONT)

    Titelbild: © fotolia/Grecaud Paul

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